Zuckerhut für die Feuerzangenbowle
Zuckerhut für die Feuerzangenbowle: Größe, Rum und Alternativen
Ohne Zuckerhut keine Feuerzangenbowle. Hier erfahren Sie, welche Größe Sie brauchen, welcher Rum ihn zum Brennen bringt und was Sie tun, wenn kein Zuckerhut im Haus ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Größe: Ein Zuckerhut mit 250 g reicht für 2 bis 3 Liter Wein.
- Der Rum: mindestens 54 % vol., sonst brennt der Zucker nicht zuverlässig.
- Für Tassen: Mini-Zuckerhütchen statt des großen Zuckerhuts.
- Selber machen: Zucker mit wenig Wasser anfeuchten, in eine Form pressen und trocknen lassen.
Welche Größe braucht der Zuckerhut?
Der übliche Zuckerhut wiegt 250 g. Er passt auf jede gängige Feuerzange und reicht für 2 bis 3 Liter Rotwein, also für 8 bis 12 Tassen. Für die doppelte Menge nehmen Sie nacheinander zwei Zuckerhüte, nicht einen größeren.
| Form | Gewicht | Passt für |
|---|---|---|
| Zuckerhut klassisch | 250 g | Topf mit 2 bis 3 Litern |
| Mini-Zuckerhütchen | wenige Gramm | eine Tasse |
| Zimt-Zucker-Hütchen | wenige Gramm | eine Tasse, mit Zimtnote |
Zuckerhut kaufen
Im Supermarkt gibt es Zuckerhüte meist nur von November bis Silvester und oft nur einzeln. Online bekommen Sie sie das ganze Jahr und im Vorratspack.

Sweet Family Zuckerhut, 6 x 250 g
Der klassische Zuckerhut im Sechserpack. Reicht für mehrere Abende oder die große Runde.

Westmark Feuerzange, 30,5 cm
Die Zange aus Edelstahl, falls Sie schon einen passenden Topf haben.


Was Käufer berichten
Gelobt wird bei den großen Zuckerhüten, dass sie heil ankommen und sauber abbrennen. Bei den Zimt-Hütchen schreiben Käufer, dass der Zimt dem Getränk eine bessere Note gibt als reiner Zucker.
Kritisiert wird bei den kleinen Hütchen, dass ein Teil zerbröselt ankommen kann. Einzelne Käufer berichten, dass der Zucker schnell schwarz und bitter wird, wenn zu viel Rum auf einmal darauf landet.
Welcher Rum bringt den Zuckerhut zum Brennen?
Sie brauchen einen Rum mit mindestens 54 % vol. Normaler Rum mit 40 % vol. brennt auf dem Zucker schlecht oder gar nicht. Für einen Zuckerhut mit 250 g sollten Sie etwa 350 ml einplanen. Rum mit 80 % vol. ist nicht nötig, er brennt sehr heftig.
Tränken Sie den Zuckerhut zuerst mit der Kelle und zünden Sie ihn dann an. Gießen Sie mit der Kelle nach, nie direkt aus der Flasche. Das ganze Rezept mit allen Schritten finden Sie unter Feuerzangenbowle Rezept.
Zuckerhut selber machen
- 250 g weißen Zucker in eine Schüssel geben und 2 bis 3 Teelöffel Wasser unterrühren. Der Zucker soll sich wie feuchter Sand anfühlen.
- Den Zucker fest in eine kegelförmige Form drücken, zum Beispiel in ein hohes Glas oder eine aus Backpapier gedrehte Tüte in einem Becher.
- Stürzen und ein bis zwei Tage an der Luft trocknen lassen, bis der Zuckerhut durch und durch hart ist.
Mein Tipp: Ein selbst gemachter Zuckerhut muss vollständig trocken sein. Ist er innen noch feucht, zerfällt er auf der Zange.
Alternativen zum Zuckerhut
- Würfelzucker: Mehrere Stücke nebeneinander auf die Zange legen, mit Rum tränken und anzünden. Funktioniert, sieht aber weniger eindrucksvoll aus.
- Zuckerhütchen für die Tasse: Jeder Gast bekommt seine eigene kleine Flamme. Mehr dazu unter Feuerzangentassen.
- Brauner Zucker: Lässt sich wie oben zu einem Zuckerhut pressen und schmeckt karamelliger.
Häufige Fragen zum Zuckerhut
Wie viel Rum braucht ein Zuckerhut?
Für einen Zuckerhut mit 250 g etwa 350 ml Rum mit mindestens 54 % vol.
Warum brennt mein Zuckerhut nicht?
Meist hat der Rum zu wenig Alkohol. Mit 40 % vol. brennt er kaum. Auch ein zu kalter oder noch nicht getränkter Zuckerhut zündet schlecht.
Wie lange ist ein Zuckerhut haltbar?
Trocken gelagert ist Zucker praktisch unbegrenzt haltbar. Ein Vorratspack können Sie problemlos im nächsten Winter aufbrauchen.
Wo gibt es Zuckerhut außerhalb der Saison?
Im Supermarkt selten. Online bekommen Sie ihn das ganze Jahr.
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